Blitzschutz Schmidt GmbH
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D-71032 Böblingen
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Glossar
Lexikon
Was ist ärgerliches?
Nun ärgerliches sind folgende Sachen.
Der Blitzschutzbauer wird erst geholt, wenn schon alles fertig ist. Warum ist dies ärgerlich? Es ist deshalb ärgerlich, weil alle Welt immer noch glaubt Blitzschutz sind ein paar Drähte am Haus verlegt und das wars.
Großer Irrtum!
Um ein Blitzschutzsystem korrekt auszuführen muß vieles beachtet werden.
Das fängt schon mit dem Fundamenterder an. Hier ist der häufigste Fehler, das die Anschlußfahnen in verzinktem Stahl herausgeführt werden. Dies ist umso mehr ärgerlich als das der Fundamenterder, wenn er für Blitzschutzzwecke verwendet werden soll von einer Elektrofachkraft zu verlegen ist. Dient er nur dem Potentialausgleich darf er vom Rohbauer verlegt werden. Wie sie sehen fängt hier schon ein großes Problem an. Entscheidet sich der Kunde erst im Nachhinein für ein Blitzschutzsystem ist der Fundamenterder in der Regel nicht fachgerecht verlegt. (Dies soll keine Pauschalierung oder Abwertung sein, nur wissen die wenigsten wie es richtig gemacht wird). Ist die Bauherrschaft sich noch nicht im klaren darüber ob ja oder nein, so sollte der Fundamenterder auf jeden Fall unter der Aufsicht einer Elektrofachkraft verlegt werden. Wie dieser zu verlegen ist steht in der EN 62305 bzw. VDE 0185-305 und der DIN 18014.
Sehr wichtig ist zu wissen ob das Gebäude einen Blitzschutz bekommen soll, wenn es sich um Gebäude handelt die mit einer weißen Wanne, schwarzen Wanne oder eine Wanne mit Perimeterdämmung. Hier ist nachträglich nichts mehr zu machen, es sei denn das Gebäude ist kleiner als 10m Kantenlänge. Ansonsten kann hier kein normgerechtes Blitzschutzsystem aufgebaut werden.
Ein weiteres Ärgernis sind die Fenster. Modern hin oder her Fenster haben auf den Ecken oder gar übers Eck nichts zu suchen. Diese brauchen wir für unsere Ableitungen. Warum brauchen wir diese für unsere Ableitungen? Nun der Blitz will nun mal auf dem kürzesten Wege ins Erdreich. Versprünge sind dem Blitz ein Greuel und werden von ihm schlicht und einfach ignoriert. Dies hat dann naturgemäß Schäden zur Folge.
Ein anderes Ärgernis ist der Trennungsabstand. Damit ein Blitzschutzsystem funktionieren kann sind Mindestabstände einzuhalten. Nur leider wird heutzutage die Außenwand zunehmend als Installationsebene benutzt mit der Folge, daß es bei einem Blitzeinschlag zu einem Überschlag kommt womit der Blitzschutz ausgehebelt ist. Selbst Leitungen im Gebäude dürfen nicht an jeder X-beliebigen Stelle verlegt werden. Hier werden gerade bei Gebäuden mit Giebeldächern oft gravierende Fehler gemacht. z.B. Lichtleitung direkt unter dem First verlegt. Gerade am First ist der Abstand der einzuhalten ist besonders groß. Bei einem Gebäude mit 9 m Firsthöhe ist der notwendige Abstand schnell bei 70 cm. In der Praxis stehen in der Regel aber max. nur 40 cm zur Verfügung. Hier muß die Lichtleitung anders Verlegt werden. Wie? Das ist mit dem Blitzschutzbauer abzusprechen.
Ein anderes Ärgernis kommt hinzu, wenn die Anlage bereits seit Jahren steht. Dann werden die Blitzschutzleitungen häufig als Haltepunkte für irgendelche nachträglichen Installationen mißbraucht. Hier braucht sich niemand zu wundern, wenn ihn der Blitz in seiner Wohnung besucht. Ein derartiges Angebot schlägt kein Blitz aus.
.dieser text soll immer unten stehen
z.B. Wenn Sie Fragenb haben, melden Sie sich doch einfach. Ihre Experten bei allen Fragen rund um Blitzschutz , Blitzableiter, b....
